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Rom

Aufgaben zu: Das antike Rom  Republik und Kaiserreich
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Die Frühzeit


Steinzeit- und Bronzezeitkulturen in Italien.
Der Name Italien kommt von "vituli" = Jungstier.
Mittel- und Norditalien:
Um 1000 v.Chr. wandern die indogermanischen Italiker und illyrische Stämme ein, also unterschiedliche Stämme, die sich auch an verschiedenen Gebieten niederließen.
z.B. die latinische Gruppe in Latium und am Tiber, die Sabiner ebenfalls am Tiber.
Um 900 v.Chr. wandern die kleinasiatischen Etrusker ein. Sie waren besser bewaffnet und konnten so ein großes Gebiet an der Westküste Italiens, vom Arno bis zum Tiber unterwerfen. Mehrere Städte entstehen. Um 600 v.Chr. schlossen sich die mächtigsten davon zu einem Zwölfstädtebund zusammen. Mit der Zeit reichte ihre Macht bis Norditalien. Außerdem hatten sie auch eine gut funktionierende Flotte. 540 landeten sie einen Sieg gegen die griechische Flotte vor Korsika. Danach waren sie die Herrscher über das Nord-West-Mittelmeer. Ihre vorherrschende Stellung verloren sie nach der verloren Seeschlacht gegen Syracus (Sizilien) und vor allem nach dem Einfall der Kelten (396)

Süditalien und Sizilien
Zwischen 750 - 500 v.Chr. gründeten die Griechen in Italien Kolonien.
In Westsizilien wurden phönizische Städte gegründet. Von Sizilien aus ist es ja nur ein kurzer Seeweg zum afrikanischen Kontinent und somit nach Karthago, ihrer Hauptstadt. Die Phönizier weiteten sich bis Sardinien und Korsika aus.
 

um 750 v.Chr

Gründung Roms

Rom: Die Stadt auf den 7 Hügeln (Aventin, Caellius, Oppius, Palatin, Quirinal ,Viminal und Capitol). Sie liegt am Tiber, auf dem  man mit dem Schiff bis zum Meer fahren kann und ist umgeben von Sümpfen und somit leicht zu verteidigen.

Als Gründungstag wird der 21. April 753 v.Chr. festgelegt. Die Stadt entstand durch die Zusammenlegung der Siedlungen der Latiner (auf dem Palatin) und der Sabiner (auf dem Esquilin, Viminal und Quirinal).

Eine andere Geschichte zeigt die “sagenhafte” Gründung der Stadt. Die Zwillinge Romulus und Remus wurden ausgesetzt und von einer Wölfin aufgezogen. Nach ihrer Rettung erhielten sie später die Erlaubnis eine Stadt zu Gründen. Romulus zog mit dem Pflug eine Furche, Remus hüpfte drüber und Romulus schlug ihn nieder mit den Worten: “So soll es jedem ergehen, der über meine Mauern springt.” 37 Jahre lang regierte Romulus, bis er bei einer Sonnenfinsternis mit einem feurigen Wagen zum Himmel fuhr.

750 - 510 v.Chr.

 


 

 

Patrizier

In der Zeit zwischen 750 und 510 herrschten die sagenhaften 7 Könige über die Stadt: Romulus, Numa Pompilius, Tullus Hostilius, Ancus Marcius, Tarquinius Priscus, Sevius Tullius und Tarquinius Superbus.

Um 600 v.Chr. ging die Vorherrschaft in Latium von der Stadt Alba Longa auf Rom über.

Der König (rex) war oberster Heerführer, Priester (König durch Gottes Willen) und Richter des Imperiums. Ihn beriet die Ältestenversammlung (Senat) und die Priesterschaft. Um 500 wurde der König von den vornehmen Familien (Adel = Patrizier) Roms gestürzt.

um 510 v.Chr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

498- 493 v. Chr.

Ende der Königszeit

Rom wird Republik

Rom wird Republik (res publica = Sache der Gemeinschaft / Öffentlichkeit)

An der Spitze des Staates steht zunächst der Oberste Jahresbeamte (Praetor maximus) später die Konsuln. Alle Beamtenstellen wurden aber von Patriziern besetzt.

Die drei Säulen:
1. Der Senat
(300 Mitglieder):
Berät den Magistrat, muss den Volksbeschlüssen zustimmen. Durch den großen Einfluss des Senats kann man sagen, dass er die eigentliche Regierung war.
2. Die Volksversammlungen:
a) Zenturiatkomitien (Mitglieder werden eingeteilt nach Vermögensklassen): Entscheidungen über Krieg und Frieden, Wahl der obersten Beamten, Beschlüsse über Gesetze und die Strafjustiz. Da die Patrizier die Mehrheit der Stimmen hatten, so gewann bei Abstimmungen immer die Oberschicht.
b) Tributkomitien: Einteilung der Gebiete für die Besteuerung
c) Kuriatkomitien: 30 Männergemeinschaften bilden die unterste Ebene der Volksversammlungen
3 Der Magistrat (das sind die obersten Beamten mit einer Amtszeit von 1 Jahr; die Mitglieder werden durch die Komitien berufen)
a) Zwei Konsuln: Kriegsführung, Finanzen, Gerichte. Im Kriegsfall ernennt ein Konsul einen Diktator (auf max. 6 Monate), der dann die alleinige Macht hat)
b) Zwei Prätoren: Zuständig für die Rechtssprechung
c) Zwei Zensoren: werden alle 5 Jahre gewählt und sind für die Vermögensveranlagung (also die Steuer) zuständig
d) Zwei Ädilen: haben die Polizeigewalt und die Marktaufsicht
e) Zwei Quästoren: verwalten die Staatskassesuln

.1. Staatsvertrag zwischen Rom und Karthago. Rom anerkennt die Vorherrschaft Karthagos im westlichen Mittelmeer an.

Rom führt Krieg gegen die Latinerstädte und gegen die umliegenden Bergstämme der Äquern und Volskern. Am Ende bekommen die Latinerstädte das Selbstbestimmungsrecht.

494 v.Chr.

Der Ständekampf zwischen Patrizier und Plebejer
 

Volkstribun

 

Vetorecht

Den Patriziern, das waren die Grundbesitzer, gehörten alle Vorrechte im Staat.  Sie standen über dem normalen Volk, den Plebejern (Plebs=Volk) Die Plebejer waren wohl frei, aber meistens arm und verschuldet. Immer wieder versprachen die Patrizier, die Lage der Plebejer zu verbessern, aber nichts geschah. Deshalb zogen sie (mehrmals)  aus der Stadt aus. Die Patrizier brauchten aber die Plebejer (für Arbeit und im Kriegsfall)  und machten so Zugeständnisse. Die Plebejer konnten nun selbst auf Volksversammlungen einen Volkstribun wählen. Der Volkstribun war frei, unverletzlich, d.h. niemand durfte ihn in seiner Arbeit behindern oder gar festnehmen.

Seine Machtbefugnisse waren:
- Schutz der Plebejer vor nachteiligen Entscheidungen durch den Magistrat
- Vetorecht (Einspruchsrecht) bei Bestrafung und Verurteilung von Plebejern
- Vetorecht bei Senatsbeschlüssen

450 v.Chr.

 

 

 

Zwölftafelgesetz

Das bisherige Gewohnheitsrecht wird von 10 Männern schriftlich fixiert. (Es ist beeinflusst durch die griechische Gesetzgebung von Solon) und beinhaltet: Privat-, Straf- und Prozess- sowie Staatsrecht und religiöse Grundlagen. Die 12 Tafeln werden auf dem Forum Romanum aufgestellt.

367 v.Chr. Neue Gesetze entstehen, z.B. Zulassung der Plebejer zum Konsulat                        
Um 300 v.Chr. wurden die Plebejer zum Priesteramt zugelassen. Dies war dann auch das Ende der Ständekämpfe.                                                                     

406 -396 v.Chr.

Krieg mit Veji

Das nördlich von Rom gelegende Veji wird zerstört und somit die Macht Roms nach Norden ausgedehnt.

um 400 v.Chr.

Einmarsch der Kelten

Keltische Stämme dringen nach Italien ein (auch nach Frankreich, Spanien und England). Sie besiegen Rom (durch die bessere Bewaffnung) und brennen die Stadt nieder. Erst nach Bezahlung eines Tributes (vae victis = wehe den Besiegten) ziehen sie wieder ab, aber Rom ist so geschwächt, dass sie ihre Vormachtstellung verlieren. In den Folgejahren wird die Stadt wieder aufgebaut und um die 7 Hügel eine starke Mauer gezogen.

358 v.Chr.

 

Der Volksstamm der Samniten im Süden Italiens stößt mit seinen Verbündeten (griechische Städte in Italien) in Richtung Rom vor. Wegen der Angst vor den Kelten schließen sie ein Bündnis mit Rom

348 v.Chr.

 

2. Vertrag mit Karthago. Der Handel im westlichen Mittelmeer gehört weiterhin Karthago, aber latinische Städte sind geschützt vor Angriff

343 - 341 v.Chr.

1. Samnitenkrieg

Er endet mit einem Friedensvertrag

340 - 338 v. Chr.

Latinerkrieg

Der Aufstand der Latinerstädte gegen Rom wird in Verbindung mit den Samniten niedergeschlagen. Die Städte müssen sich Rom anschließen.
329 muß sich auch der Stamm der Volsker Rom unterwerfen.

326 - 304 v.Chr.

2. Samnitenkrieg

Rom schützt Neapel vor den Samniten und es kommt schon wieder zwischen den beiden zum Krieg. Zunächst verliert Rom eine Schlacht. Dann Bau der Via Appia, dadurch schneller Aufmarsch möglich. Die Römer besiegen die Etruster (am Vadimonischen See), dann die Samniten und am Ende steht wie so oft ein Friedensvertrag.

306 v.Chr.

 

Schau an, der 3. Vertrag mit Karthago

298 - 290 v.Chr.

3. Samnitenkrieg

Ist es zu glauben, schon wieder gegen die Samniten und auch noch gegen die Etrusker und noch gegen die Kelten, Sabiner, Lukaner und Umbrer. Und die Römer gewinnen und gewinnen.. Am Ende steht wieder ein Friedensvertrag

285 - 282 v.Chr.

Kämpfe gegen die Kelten

Rom besiegt die Kelten und ist jetzt sichere Herrschermacht in Mittelitalien.

282 - 272 v.Chr.

Krieg gegen Tarent

Pyrrus

Rom streckt seine Fühler nach Süditalien aus, das aber passt Tarent, der Stadt am Stiefelabsatz, nicht und sie vernichten eine römische Flotte. Flott kommt es zum Krieg. Tarent verbündet sich mit Pyrrus, einem König, dessen Reich in Nordgriechenland (gegenüber von Korfu) liegt. Dieser lässt sich nicht lumpen und kommt mit       20 000 Söldner, 3000 Reiter und 26 Kriegselefanten Tatsächlich siegt auch Pyrrus in der Schlacht bei Ausculum. Aber wie? Mit riesigen Verlusten, deshalb spricht man noch heute vom Pyrrussieg. Und weiter ging es. Nun gegen Syracus und die verbündeten  Karthager auf Sizilien. Er will hier ein Königreich errichten. Das Blatt wendet sich, als die griechischen Städt in Süditalien ihm nicht mehr folgen und Rom sich mit Karthago zusammenschließt. Nach einer Niederlage gegen die Römer verzieht sich Pyrrus wieder nach Griechenland. Tarent und die griechischen (Italien)Städte schließen sich Rom an. Rom hat nun auch die Macht in Süditalien..

Und das war noch nicht das Ende der römischen Ausdehnung..

264 - 241 v.Chr.

1. Punischer Krieg

 

 

 

 

 

 


 

Sizilien wird Provinz

Es geht 260 v.Chr. mal wieder um Sizilien. Zwischen der Stiefelspitze von Italien und der Insel Sizilien kommt es vor Mylae zur Seeschlacht zwischen Rom und Karthago. Karthago hatte bisher die bessere Flotte, aber die schlauen Römer bauten ähnliche wendige Boote wie die Karthager und hatten dazu noch eine neue Idee: Die Enterbrücke. So konnten sie auf das gegnerische Schiff und dort im Kampf Mann gegen Mann waren sie überlegen und gewannen die Seeschlacht. Vier Jahre später kam es zu einer weiteren Flottenschlacht, dieses mal vor der Küste Afrikas. Die Römer gewannen, gingen an Land und standen nun vor Karthago. Das Friedensangebot lehnten die Karthager wegen Ungerechtigkeit ab. So kommt es zur Landschlacht von Tunis. Unter Xanthippos, dem spartanischen Söldnerführer der Karthager gewannen sie tatsächlich gegen die Römer und diese schifften wieder ab nach Sizilien. 250/249 kam es wieder zu Scheeschlachten, einmal gewannen die Römer, einmal verloren sie. Ein paar Jahre war Ruhe, weil ihnen ja die Schiffe ausgegangen waren. Aber die Hilfe nahte. Die reichen Bürger Roms machten Geld locker und finanzierten eine neue, schöne und schlagkräftige Flotte.

241 v.Chr. trafen sich die Kontrahenten erneut zur Seeschlacht vor Sizilien. Die Römer siegten, die Karthager verzogen sich (mussten aber ziemlich viel Wiedergutmachung an Rom bezahlen) und die Römer nahmen nun ganz Sizilien. Sizilien wurde die 1. Römische Provinz

241 - 219 v.Chr.

 

 

Hannibal (247 - 183)

Auch in diesen Jahren kämpft die römische Flotte weiter und siegt gegen Karthago (wegen Sardinien) und auch gegen die Seeräuberei. Aber nicht nur zu Wasser, auch auf dem Land waren die Römer erfolgreich und konnten ihren Einflussbereich im Norden ausweiten.

Für Karthago war auf dem Wasser des Mittelmeeres nichts zu holen, also setzten sie nach Spanien über und begannen auf dem Landweg die Eroberung. Das war unter dem Karthagerführer Hasdrubal. Dieser wird ermordet und der Sohn von Hamilkar, nämlich Hannibal, wird Feldherr der Karthager.

Da die Römer auf dem Wasser auch schon bis Spanien vorgedrungen waren, gab es Krach um die spanische Stadt Sagunt. Hannibal stellte sich dagegen und Rom erklärte den Krieg.

218 - 201 v.Chr.

2. Punischer Krieg

Die Römer planten nun einerseits Spanien anzugreifen und andererseits gleich nach Karthago überzusetzen. Aber der Teufelskerl Hannibal war schneller. Der nämlich marschierte mit 50 000 Mann, 9000 Reiter und 37 Kriegselefanten los, überquerte die Pyrenäen und dann auch noch die Alpen, um nach Italien zu kommen. Nach zwei Kämpfen gegen die Römer (unter dem Feldherrn Scipio) und der anstrengenden Alpenüberquerung kam Hannibal noch mit 26 000 Mann in Italien an. Das war eine Überraschung. Eine weitere Armee Roms wird an den Trasimenischen See geschlagen und Hannibal zieht weiter gen Süden. Am 2. August 216 verloren die Römer (trotz zahlenmäßiger Überlegenheit; 80 000 Mann) wieder eine Schlacht gegen Hannibal und zwar in Cannae. Dies war die schwerste Niederlage der Römer überhaupt. Hannibal ging danach zum Ausruhen ins Winterlager.

In Spanien konnten in dieser Zeit die Römer unter Cornelius Scipio Gewinne verzeichnen und auch Hannibals Bruder Hasdrubal dort binden.

Hannibal schloss ein Bündnis mit dem Makedonenkönig Philipp V., dieser konnte aber die Illyrer (Albanien) nicht bezwingen und somit nicht nach Italien gelangen. Aber es gab immer wieder Kämpfe mit den Römern um die Peleponnesischen Städte.

Hannibal erobert Tarent und südlich von Rom Capua. Nun will er auch das Zentrum des Römischen Reiches, die Stadt Rom. Hannibal ante portas. Hannibal kommt aber nicht nach Rom, im Gegenteil, die Römer belagern und erobern Capua zurück.

Es ist unglaublich, wie viele einzelne Schlachten die Römer zu bewältigen haben: In Italien, in Spanien, auf der Peloponnes.                                     
 In Spanien: Die Römer sind immer wieder siegreich gegen die karthagische Armee, aber Hasdrubal kommt irgendwann doch nach Italien durch, wird aber dort geschlagen und getötet. Dann gab es noch ein paar Schlachten und die Karthager ziehen sich zurück nach Afrika. Spanien kommt unter römische Herrschaft. Die Römer ziehen ab aus Griechenland und schließen Frieden mit dem König von Makedonien.

Und Karthago? Scipio der röm. Feldherr zieht nach Afrika und bedroht Karthago. Diese rufen Hannibal zurück. 205 kommt es zur Entscheidungsschlacht südlich von Karthago in Zama; und: Die Römer gewinnen Hannibal flieht. Der Friedensvertrag sieht so aus: Karthago verzichtet auf Spanien, verzichtet auch auf weitere Kriege in Europa und Afrika und muss Reparationszahlungen ablöhnen..

Das war´s! Aber, was passiert mit den beiden: Scipio und Hannibal?                                         
Scipio fährt als Sieger zurück, bekommt seinen Triumpfzug und den Beinamen Africanus. Spater wird er aber der Unterschlagung angeklagt und stirbt 183 in freiwilliger Verbannung.  Hannibal wird zunächst oberster Beamter in Karthago. Er muss aber fliehen (weil Rom ihn ausgeliefert haben will) und an verschiedenen Stellen um Asyl bitten. Hannibal stirbt auch 183 und zwar freiwillig durch Freitod.

Aber: Die Römer haben nun die Macht rund um das Mittelmeer.

In Rom selbst gibt es nun zwei Parteien: die Adelspartei und die Volkspartei. Die eroberten Gebiete werden zu römischen Priovinzen unter römischen Statthaltern (Prätoren). Aus den Provinzen fließt nun viel Geld nach Rom (Steuern, Zölle).                                                      

200 - 149 v.Chr.

Das Römische Reich wächst

 

 

Provinz Makedonien

200 - 190 Siegreicher Krieg in Norditalien gegen die Kelten.                               200 - 197 Gleichzeitig siegreicher Krieg gegen Makedonien. Die griechischen Staaten erhalten aber Autonomie.
192 -188 Siegreicher Krieg gegen den Seleukidenherrscher Antiochos III. in Kleinasien. Rom verteilt in diesem Gebiet die Macht an Rhodos und Pergamum im Norden Kleinasiens. Die Seleukiden werden zu Reparationszahlungen verdonnert.                               

171 - 168 Die Makedonen versuchen einmal wieder die Herrschaft über die griechischen Staaten zu erlangen. Aber nicht mit Rom! Die greifen wieder ein und zum Schluss wird das Makedonenreich aufgeteilt. Das haben sie nun davon. Später (148) wird es sogar noch römische Provinz.

149 -146 v.Chr.

3. Punischer Krieg

 

Provinz Africa

Westlich von Karthago liegt das Land Numidia (Masinissa). Die wollten sich gerne vergrößern in Richtung Karthago und die Römer unterstützten dies auch noch insgeheim, wohlwissend, dass Karthago sich die Einmischung von Massylii nicht gefallen lassen konnte. Also erklärte Karthago den Krieg. Nun wurden die Römer wach, denn (siehe oben) im letzten Vertrag steht, dass Karthago keinen Krieg führen darf. Konsul Cato schickt daraufhin seine Armee nach Karthago. Diese sehen die Römer, kapitulieren, wollen aber (verständlich) ihre Stadt nicht verlassen. Das ärgert die Römer wiederum und sie zerstören die ganze Stadt. Alle Überlebenden wurden als Sklaven nach Rom gebracht. Das gesamte karthagische Gebiet wird Römische Provinz Africa..

136 - 132 v.Chr.

Sklavenaufstand

Auf Sizilien proben 200 000 Sklaven unter der Führung des Syrers Eunus den Aufstand. Das Ende ist schrecklich. Eunus wird festgenommen und 20 000 Sklaven gekreuzigt.

133 v.Chr.

Provinz Asia

Machtgewinn ohne Krieg. Mal etwas Neues. Attalos III. von Pergamum (nördlicher Teil von Kleinasien, heute Türkei) vererbt sein Land den Römern. Diese schlagen das Erbe nicht aus und machen Pergamum zur Provinz Asia.

133 - 71 v. Chr.

Aufstände in Rom
und
Kriege, Kriege ...

 

Gracchus

 

 

 

 

 

 

Numidien wird Provinz

Marius und Sulla

 

Cimbern und Teutonen

 

 

 

 

Mithridatische Kriege

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Anfang an war Rom in Kriege verwickelt. In den vergangenen Jahrzehnten hörte dies fast gar nicht mehr auf. Aber, wer kämpfte eigentlich und wer verrichtete die Arbeit Zuhause? Für die Reichen war dies kein Problem. Sie konnten in den Krieg ziehen, Ruhm erwerben, Kriegsbeute anhäufen und die Arbeit Zuhause wurde von (oft mehreren hundert) Sklaven gemacht. Die kleinen Leute traf´s dagegen knüppeldick. In den kurzen Kriegspausen kamen sie kaum mehr nach mit dem Bearbeiten des Bodens oder um ihr Handwerk auszuüben. Viele gingen bankrott und konnten kaum ihre Familie ernähren. Unzufriedenheit war angesagt. Aber da gab es noch die Gracchus - Brüder (interessanter Weise die Söhne eines Senators). Tiberius Gracchus war Volkstribun und er wollte den Armen helfen, indem er ihnen Land zuwies und er wollte den Königsschatz von Pergamum (Roms Erbe) an die Armen verteilen. Auch sollte der Grundbesitz für die Reichen beschränkt werden. Seinem Kollegen Octavius passte dies nicht und er setzte den Gracchus einfach als Volkstribun ab (was natürlich rechtlich gar nicht ging). Gracchus wehrte sich, wurde wieder gewählt und konnte dann einiges durchsetzen. Aber er durfte ja nur 1 Jahr Volkstribun bleiben. Vor allem der Senat war empört, als sie T.Gracchus nochmals zur Wahl stellte, was eigentlich nicht möglich war. Am Tage der Wahl wurde T.Gracchus erschlagen. Ein paar Jahre später wollte sein Bruder C.Gracchus das erreichen, was sein Bruder nicht schaffte, außerdem wollte er auch noch, dass die Menschen in den Bundesgenossen-Ländern auch römische Bürger werden. Aber, sowohl der Senat, als auch das untere römische Bürgertum wollten dies nicht. Viele Anhänger von Gracchus wurden getötet, er selbst ließ sich von einem Sklaven töten.            

Die Ungerechtigkeiten blieben.

111 - 105 Numidia, ein Nachbarstaat von Karthago, sollte auf römische Anordnung geteilt werden. Jugurtha, der Herrscher der einen Hälfte, eroberte aber auch die andere Hälfte. Die Römer ließen sich das nicht gefallen, erlitten aber einige Niederlagen, auch weil Jugurtha sie bestechen konnte. Erst als der Feldherr Marius hieß, konnte Jugurtha besiegt werden. Numidien wurde römische Provinz. Jugurtha wurde nach Rom ausgeliefert. Zu dieser Zeit war Sulla Konsul.

113 - 101 Schon seit einigen Jahren wandern die nordischen Stämme der Cimbern und Teutonen in Richtung Süden. Es kommt zu Kämpfen in Kärten und Gallien gegen römische Armeen. Die Germanen besiegen die Römer und in Rom bricht Panik aus. 104 wird Marius zum Konsul gewählt und er führt in der Armee Reformen durch: Es gibt nun ein Berufsheer, gegliedert ist dies in Legionen (ca. 6000 Mann), je 10 Kohorten, je 6 Zenturien oder 3 Manipeln. Die Soldaten bekamen nach dem Wehrdienst (16 Jahre) eine Abfindung. Mit diesem neuen Heer konnte Marius Siege über die Teutonen feiern.

In Rom selbst gab es noch immer soziale Unzufriedenheit. Im Laufe dieser Auseinandersetzungen wird der Volkstribun Drusus ermordet. Aber auch die Bundesgenossen von Rom waren unzufrieden und sie gründen einen eigenen Statt Italien. Rom gab nach und verlieh den Bundesgenossen auch die römischen Bürgerrechte.

Rom kommt aber nicht zur Ruhe: Neue Kriege in Kleinasien. Mithridates VI. König von Pontus am Schwarzen Meer greift römische Gebiete an und stachelt die Griechen auf, sich gegen Rom zu erheben. In der sog. “Vesper von Ephesus” werden 80 000 Römer ermordet. Die Römer setzen den Konsul Sulla ab und Marius bekommt den Oberbefehl. Sulla lässt sich dies nicht gefallen, marschiert in Rom ein und setzt den Senat wieder ein. Danach zieht Sulla mit seiner Armee wegen Mithridates nach Kleinasien. Dies wiederum nützt Marius, der in Rom die Macht übernimmt zusammen mit Cinna. Das wird aber ein richtiges Schreckensregiment vor allem gegen die Sulla-Anhänger. Nach der 7. Wahl zum Konsul stirbt aber Marius.

Sulla ist in der Zwischenzeit über Athen nach Kleinasien marschiert und schlägt sich dort mit Mithridates und zwar siegreich (Frieden von Dardanus). Dass dies auch wirklich klappt mit dem Frieden, schlägt ein römisches Heer unter Murena nochmals auf das Heer des Mithridates ein. Nun eilt Sulla zurück nach Rom. Den Marius-Anhängern wird er es zeigen. Er besiegt sie auch und bekommt den Beinamen Felix = der Glückliche.

In dieser Zeit schlägt sich ein anderes römisches Heer unter Pompeius durch Sizilien und Afrika durch. Dafür bekommt der den Beinamen magnus = der Große

Sulla wird wieder Chef in Rom. Sogar Diktator. Er lässt alle Marius-Anhänger ermorden, deren Namen stehen auf einer Ächtungsliste (Proscription). Sulla tritt freiwillig 79 von seinem Amt zurück und stirbt ein Jahr danach.

Der Feldherr Lucullus schlägt sich mit seinem Heer wieder mit Mithridades, wird aber vom Senat zurückgepfiffen.

73 - 44 v.Chr.

Crassus, Pompeius und Caesar

 

 

 

 

 

Triumvirat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Caesar und Kleopatra

73 - 71 Sklavenaufstand im römischen Reich! Alarm! Der Anführer der Sklaven war Spartacus, ein Fechtersklave. Bald scharte er 70 000 Mann um sich. Mehrmals siegten die Sklaven gegen römische Legionen. Erst der Feldherr Crassus mit seiner Armee konnte die Sklaven besiegen. Was übrig blieb vom Sklavenheer wurde von Pompeius besiegt. Diese beiden wurden danach auch gleich Konsuln. Als erstes kippten sie die Gesetze von Sulla. Pompeius hielt es nicht lange aus Zuhause und zog wieder in Krieg und wieder mal gegen Mithridates. Er unterwirft Pontus. Dann zog er weiter durch den gesamten Nahen Osten. Ist immer siegreich, vernichtet sogar noch so nebenbei die Seeräuber. Und um die Übersicht zu wahren, teilt er die asiatischen Provinzen neu ein: Pontus, Syria, Cilicia, Armenia, Cappadocia, Galatia, Colchis und Judäa.

62 Cicero ist Konsul von Rom

Pompeius kommt nun mit riesigen Schätzen aus seinen Kriegen zurück.

Nun gab es also in Rom den Pompeius, den Crassus und noch einen jüngeren ehrgeizigen Gaius Julius Caesar (100 - 44). Diese drei hatten ähnliche Vorstellungen und beschlossen, sich gegenseitig zu unterstützen. Sie schlossen ein Triumvirat. Zu dritt beherrschten sie den Staat und der Senat hatte kaum mehr Einfluss. 59 wird Caesar Konsul, 55 werden Pompeius und Crassus Konsuln. So geht das hin und her. Und immer wenn es einem römischen Feldherrn Zuhause zu langweilig wurde, zog er los, das Imperium zu vergrößern. Caesar erobert  Gebiete bis zur Donau und Rhein, Belgien, Schweiz, setzt über nach England und natürlich Gallien (ganz Gallien?). Immer wieder gibt es gallische Aufstände z.B. unter Vercingetorix (der Caesar aber die Waffen vor die Füße wirft). Die Römer erobern einiges, aber nicht Gergovia. Alesia wird nach Belagerung übergeben.  Gallien gehört den Römern bzw. Caesar.

Crassus nimmt sich den Osten vor, aber er fällt im Krieg gegen die Parther am Euphrat und Tigris.

In Rom ist dann wieder mal der Teufel los. Pompeius wird Konsul und soll die Banden, die durch Rom ziehen und plündern und morden, bekämpfen. Caesar will aber auch Konsul werden. Die Pompeianer (Anhänger von Pompeius) wollen, dass Caesar sein Heer abgibt. Der schert sich nicht drum, sondern reitet gen Rom. Er überschreitet den Rubicon und erobert Rom und ganz Italien.Pompeius flieht nach Griechenland (verliert dort eine Schlacht) und flieht weiter nach Ägypten und wird vom Ptolemäerkönig (Pharao) ermordet.

Caesar ist dann auch wieder unterwegs. Er erobert Spanien, zieht nach Ägypten, wo bei einer Schlacht in Alexandria (Caesar und seine Truppe waren eingeschlossen) die berühmte Bibliothek abbrennt und setzt danach die schöne Kleopatra als Pharaonin ein (Hat er nun was mit ihr oder nicht? Na klar!). Dann zieht er wieder nach Kleinasien, wo er gegen Pharnaces von Pontus siegt (veni, vidi, vici = ich kam, ich sah, ich siegte). Zurück in Rom gab es Triumpfzüge, die Rom bis data noch  nicht sah. Zum Dank wird Caesar Diktator auf 10 Jahre. Nach einer weiteren siegreichen Schlacht in Spanien über die Söhne des Pompeius wird er: Diktator auf Lebenszeit, Imperator, Oberbefehlshaber, Pontifex maximus usw.usw. Er gibt sich als großer Staatsmann, verteilt Land an seine Soldaten, lässt auch den bis dahin gültigen Kalender überarbeiten (es entsteht der Julianische Kalender), auch schafft er Arbeitsplätze durch einige Baumaßnahmen (z.B. Basilika Julia, Forum Julium...)

Nach alldem, was Caesar geschaffen hatte wurde ihm durch Antonius der Königsthron angeboten. Aber er lehnte großzügig ab.

Oder wollte er die Senatoren nicht noch mehr reizen. Denn die Senatoren waren sauer auf Caesar. Sie fühlten sich von Caesar vera...., weil er mit seinen Beratern alles alleine beschloss und sie nur noch im Nachhinein ihre Zustimmung geben mussten. So bildete sich eine Verschwörung und zwölf Senatoren (unter ihnen Brutus; auch du mein Sohn Brutus) erdolchten in den Iden des März (Mitte März, am 15. also) mitten in einer Senatssitzung Caesar.

44 v.Chr. - 14 n. Chr.

Augustus
(63 v.Chr. - 14 n.Chr.)

Antonius

 

Antonius und Kleopatra

 

 


 

 

Prinzeps

 

 

Pontifex Masimus und Pater patriae

 

 

 

Schlacht im Teutoburger Wald

Nach der Ermordung Caesars herrschte wieder einmal Aufruhr in Rom. Und es beginnt das ewig neue römische Kapitel: Jeder gegen jeden. In Kurzform:

- Antonius nimmt Octavian die Erbschaft, die dieser von Caesar bekam, weg
- die Caesar-Mörder müssen Rom verlassen und verteilen sich mit ihren Heeren in Makedonien, Syrien, Gallien usw.
- 44 Octavian schlägt Antonius und erhält das Konsulamt (Sondergerichte gegen die Caesar-Mörder)
- 43 Zweites Triumvirat (Antonius, Lepidus, Octavian) auf 5 Jahre; Aufteilung der Provinzen unter den dreien
- 42 Antonius schlägt die Heere von Cassus und Brutus
- 40 Neuverteilung des Landes und der Provinzen unter dem Triumvirat
- 39 - 36 wieder verschiedene Schlachten zu Land und zu Wasser
- 36 Antonius heiratet Cleopatra. Antonius liebt Cleopatra so sehr, dass er ihr auch einige römische Gebiete schenkt. Das wiederum gefällt den anderen nicht. 31 wird die Flotte der (flotten) Kleopatra besiegt.
- 30 Antonius und Kleopatra begehen Selbstmord. Ägypten wird römische Provinz.
- Octavian wird dann zum 6. Mal Konsul und stellt 27 v.Chr. die Republik wieder her
- 27 Octavian erhält den Ehrennamen Augustus

Für Augustus beginnt nun ein unaufhaltsamer Triumph und Aufstieg. In Kürze:

- Augustus wird Prinzeps (Erster unter Gleichen)
- 27 - 23 Konsul (er erhält: Imperium über Rom, Oberbefehl über die Armee, Zuständigkeit für die Außenpolitik (z.B. auch für völkerrechtliche Verträge), Herrschaft über die kaiserlichen Provinzen, Neuordnung der Provinzen: Gallien und Spanien
- 22 ohne weiter Konsul zu sein, erhält er konsularische Macht auf Lebenszeit; weitere Zuständigkeit über Getreideversorgung, Sitten (z.B. Strafe für Ehebruch), Straßen, Ämter usw.
- Agrippa wird sein Mitregent
- 17 Verkündung des Weltfriedens (pax augusta)
- Römer unter Tiberius, Drusus und Agrippa stoßen bis zur oberen Donau vor; und sie ziehen der Donau lang weiter und wollen bis zur Elbe
- 12 v.Chr. Augustus wird Pontifex Maximus, später dann noch Pater patriae (Vater des Vaterlandes)
- Kriege gegen Germanenstämme (Friesen, Bataver, Chauken, Quaden, Markomannen)
- Augustus regelt seine Nachfolge: er adoptiert Tiberius
- Tiberius schlägt sich in Germanien durch: Cherusker, Langobarden, Markomannen (Sicherung der Donaugrenze)
- Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder. Es war im Jahre 9 n.Chr., da kam es zwischen dem römischen Heer unter dem Feldherrn Varus zu einer Schlacht im Teutoburger Wald gegen die Cherusker unter ihrem Anführer Arminius. Und dieser Arminius mit seinem wilden Germanen-Heer löschte drei Legionen des Augustus aus. Von nun an hatten die Römer die Lust verloren weiter in das Germanen-Reich einzudringen. Sie wollten in Zukunft nur noch ihre Grenze sichern. Das war´s.

Am 19.8.14 n.Chr. stirbt Augustus.

0

Jesus Christus

Zur Zeit des Augustus lebte und wirkte Jesus. Das genaue Geburtsdatum ist nicht bekannt. Sicher ist heute, dass es nicht im Jahre 0 war, eher 7 Jahre früher. Jesus predigte unter den Juden und wurde auch Messias oder Christus (Gesalbter Gottes) genannt. Er  verkündete die “Frohe Botschaft” vom Reich Gottes. Da er von vielen sehr angefeindet wurde, wurde er unter dem römischen Statthalter Pontius Pilatus hingerichtet. Seine Anhänger verbreiteten die Botschaft weiter, u.a. der Apostel Paulus. Paulus und andere Apostel schrieben an die vielen neu entstandenen christlichen Gemeinden Briefe, die später die Grundlage des Evangeliums oder des “Neuen Testaments” bildeten. Die christliche Gemeinschaft wurde immer größer und das Christentum wurde, trotz vieler Anfeindungen im römischen Kaiserreich, schließlich zu einer Weltreligion.

14. -  476 n.Chr.

Die römische Kaiserzeit
 

Caligula

 

Claudius


 

Nero

 

 

 

 

 

Limes

 

 

 

Hadrian

 

 

 

Marc Aurel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Markomannen

 

Christenverfolgungen

 

 

 

 

 

 


Diokletian

 

 

 

Konstantin

14 - 37 Tiberius (weitere Kriege gegen die Germanen, Verschwörung des Präfekten Seian, der aber hingerichtet wird. Tiberius ist sauer auf alles und zieht sich nach Capri zurück)

37 - 41 Caligula (Gaius Caesar Germanicus), ein widerwärtiger Zeitgenosse. War Rom seit Augustus ein Prinzipat, so machte er daraus ein Gottkönigtum (Caesar und Gott). Er fühlte sich als Alexander, Caesar und Gott in einer Person. Er wird ermordet.

41 - 54 Claudius, ändert das Gottkönigtum wieder in ein Prinzipat; Eroberung Südbritanniens und Thrakiens. Bei ihm könnte man sagen: Frauen waren seine Leidenschaft und sein Verhängnis. Einmal bekamen in seiner Regentschaft die Frauen viele Rechte, aber er wurde durch eine Frau (Agrippina) getötet, deren Sohn dann den Thron bestieg und das war niemand anders als

54 - 68 Nero Claudius Caesar. Zunächst war auch alles ganz o.k. Der Philosoph Seneca berät ihn, die Römer waren´s zurfrieden. Einige Kriege wurden auch gewonnen (Britannien, Armenien, Parthien). Aber dann fiel Nero in den Caesarenwahn: Einige Leute fielen seinem Wahn zum Opfer (Britannicus, seine Mutter Agrippina, seine Frau Octavia u.a.) und dann noch hat er ganz Rom in Brand gesetzt, um sich an dem Schauspiel zu laben. Später wird auch noch Seneca ermordet. 68 (endlich) der Selbstmord Neros. Na ja! Eben wahnsinnig.

Nach einem Vierkaiserjahr kommt Flavius Vespasianus (69 - 79) an die Macht (Eroberung Jerusalems, Bau des Titusbogens in Rom, Bau des Kolosseums)

79 -81 Titus (in diese Zeit fällt der Ausbruch des Vesuvs und der Untergang von Pompeii)

81 - 96 Domitian (Ausbau der Macht in Britannien, Bau des Limes) Schwere Kämpfe gegen Germanen. Irgendwann schnappte auch er über und wollte Gott sein. Nach einer Verschwörung wird er ermordet. Das ist wohl das Los von Größenwahnsinnigen.

96 - 98 Cocceius Nerva, er wird vom Senat zum Prinzepts bestimmt. Alle nachfolgenden Kaiser wurden adoptiert, so meinte man immer die Wahl des Besten zu erreichen.

98 - 117 Trajan, der erste Kaiser, der aus einer römischen Provinz stammte, nämlich Spanien. Er sicherte einige Provinzen für die Römer (Dacien, Nordarabien, Armenien, Assyrien, Mesopotamien) Zu dieser Zeit hatte das Römische Reich die größte Ausdehnung.

117 -138 Hadrian, er geht als der Reisekaiser in die Geschichte ein, denn er fährt durch fast das gesamte römische Gebiet, so sichert er auch die Provinzen und die Grenzen (weiterer Ausbau des Limes, Hadrians Wall in England und Grenzkastellen). Er will Jerusalem wieder aufbauen und die Stadt als römische Kolonie halten , aber es kommt dort zu einem Aufstand unter Bar Kochba, der von Hadrian niedergeschlagen wird.

138 -161 Antonius Pius, wie Hadrian ein Friedenskaiser

161 -180 Mark Aurel, zuerst mit seinem Bruder ein Doppelprinzipat, dann Alleinregierung. Marc Aurel war ein Philosoph, sein wichtigstes Werk: Wege zu sich selbst. Aber er muss auch einige Kriege meistern (gegen die Parther und vor allem Markomannen). 176 bekommt er Commodus als Mitregent (von da an gibt es wieder eine dynastische Erbfolge). Im zweiten Markomannenkrieg wird ein Legionslager namens Castra Regina (das ist Regensburg) erbaut. 180 stirbt Marc Aurel in Wien. Sein Kompagnon Commodus übernimmt das Zepter - aber wie!?! Plötzlich meint der doch, er sei eine Inkarnation (Wiedergeburt) von Herkules und Mithras. In Rom geht es wieder drunter und drüber. Das riecht nach Verschwörung. Dieser fällt Commodus auch zum Opfer.

193 gibt es das zweite Mal ein Vierkaiserjahr

193 - 211 Septimus Severus besiegt die anderen Kaiser und sagt nun einfach, er sei der Adoptivsohn von Marc Aurel. Einige Kriege, z.B. gegen die Parther (auch mal wieder). Severus hält sich gerne in Nordafrika (in Karthago) auf (vielleicht wegen der Wärme?) und deshalb entzieht er dem Senat daheim in Rom seine Rechte.

211 - 217 Severus Sohn, Caracalla, übernimmt die Macht, indem er seinen Bruder und viele andere umbringen lässt. Alle Provinzen haben nun das gleiche Recht wie die römischen Bürger. Ob denen das gefällt? Was auf Caracalla folgt war aber auch nicht besser.

Aufgepasst, es folgt ein syrischer Priester des Sonnengottes mit Namen Elagabal. Wie weit ist es mit den römischen Kaiser gekommen? Dieser Elagabal steht unter dem Einfluss seiner Großmutter, die in Rom den Baalkult einführt. Wie immer, Elagabal wird ermordet. Nach dem Großmuttersöhnchen folgt das Muttersöhnchen, Severus Alexander. Also, er hatte nichts zu sagen, es herrscht seine Mutter Julia Mammaea. Dem Feind an den Grenzen waren sie nicht gewachsen: Einfall der Markomannen. Mutter und Sohn werden ermordet.

Aber nicht nur die Markomannen nützen die Schwäche der Römer aus, auch das neupersische Reich der Sassaniden wird eine starke Macht.
Wie der Name sagt, kommen die neuen Herren aus dem Soldatenstand.

Es folgen etliche Kriege unter den Kaisern: Maximus Thrax, Gordian III., Philippus Arabs (Sohn eines arabischen Scheichs) und Decius (249 - 251), Kampf gegen die Goten. Er war nicht lange Kaiser, aber unter ihm beginnen die Christenverfolgungen.

251 - 253 Trebonius Gallus (Frieden mit den Goten) 253 - 260 Valerian (Bedrohung der Grenzen durch Goten, Quaden, Sarmaten, Parther, Franken, Alemannen und in Afrika auch noch Mauretanien) Geballte Kraft gegen das Römische Reich!
260 - 268 Gallienus (Heeresreform, schnelle Einsatztruppe; war ja auch nötig)                          
268 - 270 Claudius II. (Sieg gegen die Alemannen und Goten)                      
 270 - 275 Aurelian  (er siegt gegen mehrere aufständische Provinzen und stellt doch tatsächlich eine Art Reichseinheit her) Aber: siehe oben: er fühlt sich gleich als Herr und Gott und führt den Sonnenkult ein.

Auf ihn folgen Tacitus, Probus und Carus. Diese sichern die Grenzen an Rhein und Donau und gewinnen auch gegen die Perser.

284 -305 Diokletian (endlich wieder einer, der länger Kaiser ist). So hat er Zeit, das Reich neu zu formieren. Das tut er auch. Und wie! Zuerst nimmt er sich einen Mitkaiser und dann noch zwei dazu: eine Tetrarchie. Dann teilt er das gesamte riesige Römische Reich auf: Diokletian erhält den Osten, Maximian Italien und Afrika, Constantius den Westen, Galerius Illyrien, Makedonien und Griechenland. Auch sonst führt er einiges Neues ein, z.B. Verwaltungsbezirke (Diözesen), absolute Monarchie, Bürger sind Untertanen usw. Aber er sichert auch die Reichsgrenzen und den Frieden im Reich. 305 danken Diokletian und Maximian ab. Das hatten wir auch noch nicht!!! Eigentlich wollten die beiden, die übrig blieben, zwei neue Mitregenten einsetzen, das klappte aber alles nicht. Es gab ein paar Kämpfchen. Als Sieger blieb übrig:

324 - 337 Konstantin der Große. Konstantin wird Alleinherrscher. Er  machte Byzanz zu Konstantinopel und zu einem christlichen 2. Rom (auf dem Sterbelager erhielt er die christliche Taufe). Er führte viele Reformen durch (vom Heer bis zur Verwaltung).und war ein absoluter Herrscher.

Seine Nachfolger: 337 - 361 Constantius II.,        
364 - 375 Valentinian I

375 Achtung, die Hunnen kommen!

Die folgenden Kaiser waren immer nur sehr kurz dran, hatten aber wieder viele Kriege gegen Germanen, Perser usw. zu bestreiten.

391 wird das Christentum zur Staatsreligion

Nach dem Tod von Theodosius (394 - 395) wird das Reich unter seinen Nachfolgern in ein Ost- und ein Weströmisches Reich geteilt. Das Weströmische Reich musste sich gegen viele Germaneneinfälle wehren. Nachdem aber einige schwache Kaiser herrschten (404 wurde sogar Ravenna Hauptstadt) kam das Ende des Römischen Reiches in Sicht.

476 setzt der Germanenführer Odoaker den römischen Kaiser Romulus Augustulus ab. (Bei dem Namen sollte man doch an die Gründung Roms denken!) Während das Oströmische Reich noch fast 1000 Jahre bestand, war dies das Ende des Weströmischen Reiches.

Alles in Allem war das die Geschichte von mehreren hundert Kämpfen. Die zwischenzeitliche Größe des Reiches war vorübergehend. Das sollten sich alle merken, die Krieg führen wollen!!!

                                        


Quellen und weitere interessante Links für den Geschichtsunterricht:

- http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=A6GSmFGrSKI&feature=fvwp
Das antike Rom, Die Bauwerke der Cäsaren - Dokumentation, 48 Minuten
www.planet-wissen.de/laender_leute/italien/antikes_rom/index.jsp
 





Das 17. Jahrhundert

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