Der Mensch
entwickelt sich

Beginn wahrscheinlich vor über 4 Mio. Jahren

Australopithecinen (Südaffen)

oder Prähominiden

Geröllkultur

Alle Arten der Prähominiden sterben aus.

Zu den Primaten zählen Orang-Utan, Gorilla, Schimpanse u.ä.
Vor ca 12 – 4 Mio. Jahren trennten sich ihre Linien. Es entstanden Arten, die man  als vormenschenähnliche Wesen benennen kann. Sie sind viel kleiner als die Menschen heute, beginnen aber langsam sich aufzurichten.

Die ältesten Knochenfunde von menschenähnlichen Wesen stammen aus Afrika. Diese Wesen stehen an der Schwelle zum Menschen, ihre Stellung ist also noch zwischen Tier und Mensch.  Werkzeuge aus unbearbeitetem Stein (deshalb Geröllkultur)

Die Altsteinzeit

 

vor ca. in Nordeuropa

10 000 – 6 000 Jahren

Die Jungsteinzeit
(Neolithikum)

Sesshaftwerdung
Bauerntum
Ackerbau und Viehzucht

 


Am Ende der Mittelsteinzeit beginnt die Domestizierung von Tieren (Hund) und Pflanzen. Das war der Beginn des Ackerbaus.

vor ca. in Nordeuropa

8000 – 4000 Jahren

Vorratswirtschaft

 

 

Töpferscheibe
Bandkeramik Schnurkeramik

Hausbau
Siedlungen

Durch den Pflanzenanbau und der Tierzüchtung brauchten die Menschen nun nicht mehr umherziehen, sondern konnten an einem festen Platz bleiben. Aus den Jägern und Sammlern wurden Ackerbauern (u.a. Weizen, Gerste, Hirse, Erbsen) und Viehzüchter (Schaf, Ziege, Schwein, Rind). Durch die Töpferei hatte man Gefäße für die Vorratshaltung. Zur Verschönerung der Gefäße wurden sie verziert.

Werkzeuge wurden nun scharf geschliffen, Stein und Holz durchbohrt, so dass man handlichere und bessere Werkzeuge besaß. So konnte man Wälder roden, das Holz für den Hausbau bearbeiten. Die Wände der Häuser wurden aus Flechtwerk und Lehm gebaut.

Mehrere Häuser bildeten kleine Dörfer. Um die Siedlungen wurden Gräben gezogen und aus Holz Palisaden – gegen wilde Tiere, aber auch zur Sicherheit bei Überfällen - errichtet.

vor ca.
8 - 10 000 Jahren

vor ca. 6000 Jahren

Mesopotamien
Arabien

Jericho
(weitere Städte entstehen am Nil und am Euphrat und Tigris)

In Mesopatamien und auf der arabischen Halbinsel entstehen die ersten Ziegelhäuser (Lehm wird in Formen an der Sonne getrocknet). Um die Siedlungen werden Steinmauern gegen die Feinde gebaut.              
Jericho (Syrien) gilt als die erste Stadt der Menschheitsgeschichte.

Die Mittelsteinzeit

vor ca.
12 000 – 7 000 Jahren

Mittelsteinzeit
(Mesolithikum)

Diese Kulturstufe hat ihren Ausgang in Mesopotamien, Ägypten und Südeuropa., in Nordeuropa etwas später.

Die Menschen lebten zunächst ähnlich wie in der Altsteinzeit als Jäger, Fischer und Sammler. Durch allmähliche Klimaerwärmung bekamen die Menschen bessere Lebensbedingungen. Aus Feuersteinen wurden nun Äxte, kleine Spitzen und Klingen bearbeitet. Immer mehr Menschen siedelten an Flüssen und Seen. Mit kleinen Booten (Einbaum, Fellboote) begann auch der Handelsverkehr auf dem Wasser. Für den Landverkehr wurden Karren gebaut mit Scheibenrädern. Durch den Kulturaustausch wurde auch technisches Wissen schneller verbreitet u.a. Beginn der Töpferei.

Die Jungsteinzeit
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Australopithecinen
Prähominiden

vor ca. 600000 Jahren

Die Altsteinzeit
(Paläolithikum)

600 000 - 100 000
Altpaläolithikum
(Ältere Altsteinzeit)
100 000 - 50 000
Mittelpaläolithikum
(Mittlere Altsteinzeit)
50 000 - 10 000
Jungpaläolithikum
(Jüngere Altsteinzeit)

Im Pleistozän (Eiszeitalter)
entfalten sich die Menschen weiter.
Es bilden sich auf allen Kontinenten
unabhängig voneinander verschiedenartige Menschengruppen. Es entwickelt sich die Intelligenz zunächst in Form der Bearbeitung von Werkzeugen. Das härteste Material für die Werkzeuge war Stein. Daraus leitet sich auch der Begriff Steinzeit her. Und die Menschen haben das Feuer unter Kontrolle.

vor ca.
300 00 – 30 000 Jahren

homo erectus
(der aufrecht gehende Mensch)

 

Der aufrecht gehende Mensch.
Im Gegensatz zu den anderen Primaten hat der Mensch jederzeit beide Hände frei um z.B. Werkzeuge herzustellen. Außerdem bildete sich ein viel größerer Sprechmuskel (Pharynx), so dass der Mensch in der Lage war, Laute auszustoßen und eine Sprache zu entwickeln. Dadurch konnte er sein Wissen leichter weitergeben, was zu einer schnelleren technischen Entwicklung führte. Auch konnte er abstrakte Begriffe in Laute fassen, was wiederum Einfluss auf das kulturelle Leben hatte, z.B. Kultriten, künstlerisches Schaffen usw. (Funde in China und Java)

vor ca.
40 000 Jahren

Neandertaler

(Paläanthropinen)

 

Präsapiensgruppe

Eiszeitliche Urmenschen (benannt nach ihrem ersten Fundort im Neandertal bei Düsseldorf). 
Später machte man ähnliche Funde in Afrika, im Nahen Osten und in Asien. Auch die Funde in Steinheim u.a. weisen ähnliche Merkmale auf. Diese Urmenschengruppen verschwanden aus unbekannten Gründen wieder von der Erdoberfläche. Typische Werkzeuge waren behauene Steine aus Feuerstein mit scharfer Kante (Klingen, Spitzen, Schaber) und Faustkeile; aber auch Pfeilspitzen aus Mammutknochen und Keulen aus Tiergeweih wurden gefunden. Sie lebten von der Jagd, schlugen ihre Lager zumeist in Höhlen auf und konnten wohl auch Feuer entfachen.

vor ca.
15 – 17 000 Jahren

Besiedlung Amerikas

Von Asien aus - über Alaska - wanderten die ersten Menschen auf den amerikanischen Kontinent.

vor ca.
13 000 Jahren

Homo sapiens
(Mensch - vernunftbegabtes Wesen)

Homo sapiens sapiens

Cro-Magnon-Mensch

Höhlenmalerei
(z.B. in Lascaux)

Jäger und Sammler


Nomaden

Im Laufe der 4. Eiszeit bildeten sich Menschengruppen, von denen auch der Jetztmensch abstammt. Sie verbreiteten sich von Afrika über Asien bis nach Europa
Das Skelett dieser Menschen ist ähnlich dem der Menschen heute. Es handelt sich um intelligente Lebewesen. Herausragend gegenüber allen Gruppen vorher war seine Sprache. So konnte er Wissen weitergeben. Es waren Menschen mit technischem Verstand. (Keramik, verfeinerte Werkzeuge, Totenkult, Höhlenmalerei). Nach dem Fundort in Frankreich wird diese Gruppe Cro-Magnon-Mensch genannt.
Die Menschen leben in Horden. Ihre Behausung waren zunächst Höhlen, später auch Hütten und Zelte.
Gemeinsam ging man auf die Jagd (Fallenbau, Tiere wurden in einen Hinterhalt getrieben oder an steile Klippen, Pfeil und Bogen, Speerspitzen usw.). Die Aufgabe der Frauen war es, Pflanzen, Wurzeln, Pilze, Früchte, Honig usw. zu suchen und zuzubereiten.
Aus den Fellen der Tiere wurde Kleidung hergestellt und die Höhle wohnlich gemacht.
Gab es aus klimatischen oder anderen Gründen zu wenig Beute, so zogen die Horden an andere Plätze.

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