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Die Kurfürsten wählten in der Folgezeit Herrscher aus den verschiedensten Adelsgeschlechter: Motto: Der Schwächste soll König werden!
Rudolf I. von Habsburg, König (1273–1291) Adolf von Nassau, König (1292–1298) Albrecht I. von Habsburg, König (1298–1308) Heinrich VII. von Luxemburg, König ab 1308, Kaiser (1312–1313) Ludwig IV., der Baier, König ab 1314, Kaiser (1328–1347), Wittelsbacher Karl IV. von Luxemburg, König ab 1346 (erneute Wahl 1347), Kaiser (1355–1378) Wenzel von Luxemburg, König (1378–1400) Ruprecht von der Pfalz, König (1401–1410), Wittelsbacher Jobst von Mähren, König (1410–1411), Luxemburger Sigismund von Luxemburg, König ab 1410, Kaiser (1433–1437) Albrecht II., König (1438–1439) Friedrich III., König ab 1440, Kaiser (1452–1493) Maximilian I., König ab 1486, Kaiser (1508–1519)
Die Goldene Bulle: Diese Verfassungsurkunde galt bis zum Ende des deutschen Reiches 1906. In ihr wurde die Zahl der Kurfürsten festgelegt und das Verbot der Teilung der Kurfürstenländer. Die Kurfürsten bekamen in ihren Ländern die volle Gewalt und die Gerichtsbarkeit. Die Kurfürsten wollten auch nur noch Adelige aus den mächtigsten Familien im Reich zum König wählen. Da fast nur noch Angehörige aus dem Hause Habsburg (bis auf einen Wittelsbacher) gewählt wurden, war aus einem Wahlkönigtum eine Erbwahlmonarchie geworden.
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